Sonntag, 11. Juni 2017

Mal ein etwas anderes DIY - Nagelbilder

Immer wieder habe ich in letzter Zeit verschiedenste Arten von Bildern aus Nägeln und unterschiedlichen Garnen gesehen und wollte dann unbedingt selber eins machen. Entstanden sind dann diese vier Exemplare. 
Wie ich das gemacht habe, könnt ihr hier lesen. Viel Spaß beim Nachmachen!


Motiv- und Materialwahl

Zu allererst musst du dir ein Motiv überlegen. Ideen gibt es sehr viele im Netz. Ich habe mich für vier Motive entschieden, die ich bei Pinterest gefunden habe.
Als nächstes brauchst du ein Brett als Basis. Hierfür gibt es verschiedenen Möglichkeiten: Um einen richtig schönen Vintage-Look zu bekommen, könntest du ein altes Brett oder ein Stück Treibholz verwenden. Alternativ kannst du aber auch in den Baumarkt gehen, dir ein Brett in deiner Wunschgröße zusägen lassen und mit Beize bearbeiten. Das ergibt ebenfalls ein sehr schönes Gesamtbild.
Das Motiv kannst du entweder mit einer Schablone auf das Brett übertragen oder du zeichnest es freihändig vor.


Nägel anbringen und mit Garn verbinden

Je nachdem wie groß das Motiv ist, kommt jetzt der aufwändigere Teil. Du benötigst Nägel, die nicht zu lang, aber auch nicht zu kurz sind. Besonders musst du auf den Kopf achten: dieser sollte auf keinen Fall zu klein, sondern eher ein bisschen zu groß sein, damit das Garn, auch bei mehrmaligem umwickeln, gut hält.
Jetzt schlägst du die Nägel zu ca. 1/3 mit einem Hammer entlang der vorgezeichneten Linien in das Brett. Der Abstand zwischen den einzelnen Nägeln sollte möglichst gleichmäßig sein und ca. 0,5-1cm betragen. Besonders solltest du darauf achten, dass in Ecken und markanten Punkten ein Nagel sitzt, damit das Motiv am Ende gut erkennbar ist.


Wenn du das Ganze Motiv mit Nägeln sichtbar gemacht hast, kannst du mit dem Garn beginnen. Dazu eignet sich besonders Stickgarn, Häkel- oder Strickwolle. Die ist schön dick und erleichtert die Arbeit. Wenn du aber ein sehr filigranes Motiv gewählt hast, kannst du natürlich auch mit normalem Nähgarn arbeiten.
Für den Anfang wählst du eine Stelle am Rande des Bildes, um hinterher abstehende Fäden gut verstecken zu können. Du knotest das Garn um einen Nagel und beginnst jeden Einzelnen Nagel der Reihenfolge nach einmal mit dem Faden zu umwickeln, um erstmal den „Grundriss“ sichtbar zu machen. Anschließend kannst du innerhalb des Motivs den Faden überkreuz mit den Nägeln verbinden um das Innere auszufüllen.
Wenn du magst, kannst du beim Garn mit den Farben variieren, um besondere Stellen (siehe Vogel) hervorzuheben, oder einen Farbverlauf zu erstellen (siehe Feder oben).


Der Abschluss, Aufhängen und Tipps

Zum Abschluss knotest du wieder das Ende des Fadens um einen Nagel und schneidest die Enden nicht ganz ab. Den letzten Rest kannst du jetzt unter die Fäden in das Motiv schieben, damit man sie nicht mehr sieht. Eventuell kannst du einen kleinen tropfen Kleber benutzen, damit es besser hält.
Wenn du magst, kannst du einige Nägel mit einem Tupfer Farbe bestreichen. Das ergibt auch nochmal einen besonderen Effekt (siehe Baum).
Um das Bild aufzuhängen kannst du dir im Baumarkt Haken besorgen. Meistens ist das eine kleine Kiste, in der Haken in verschiedenen Größen mit dazugehörigen Nägeln liegen. Diese bringst du an dem Bild an und hängst es an einen Nagel in der Wand.


Ich finde sie richtig schön! Auch als Geschenk für Freunde eignet sich dieses DIY besonders gut. Man kann z.B. ein Lieblingsland verbildlichen oder auch ein Hobby. Ein einzigartiges Geschenk, das mit viel Liebe selbstgemacht ist!
Ich habe meine Bilder mit einer Lichterkette umrandet über meinem Bett aufgehängt. Für eine Freundin haben wir mal Australien "genagelt" :)


Teilt doch gerne eure Ideen für mögliche Motive, damit wir ein paar Anregungen sammeln können :) Ich wünsche euch noch einen schönen Sonntag und viel Spaß beim Nachmachen! 


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